Neues von der MAFIA – Spendenkeiler sind die Vorboten!

Wir kennen sie alle – die Spendenkeiler.

Sie stehen auf der Straße und sagen freundlich: „Hast du eine Sekunde Zeit für…..?“

Anstatt eines Bildes gibt’s ein Video:

Sieht man eh, wieveil die reissen……..

Aber, meine sehr geehrten Leserinnen, solche Keiler meine ich ja gar nicht.
Diese wollen dir ja nur ein „Abonnoment“ andrehen. Sind eh nur 5 Euro, monatlich, ein Leben lang, und widerrufen kann man am Salzamt in Nigeria…..
Solche netten Keiler meine ich nicht!

Da gibt es Keiler, die werden von der MAFIA benutzt, um Wohnungen für künftige Einbrüche auszukundschaften. Natürlich nicht offiziell! Ich glaube auch gar nicht, daß die depperten Keiler wissen, was sie tun. Ich glaube, denen wird nur gesagt: Hier, dringt ein in die Wohnungen in der und der Straße, schaut, wer aller da wohnt (Pensionisten/Rentner, reiche Leute,….) und bringt uns den Zettel mit der Wohnungstüre und diesen Infos drauf.
Das alles wird dann in einer Google-Map gespeichert, und dann, wenn die „Touristen“ aus dem Osten kommen, brauchen sie nur noch ihre Landkarte herausnehmen: In der Pimperlstrasse 5 sind 2 Wohnungen zum Einbrechen, auf Nr 8 ist eine im 3.Stock, usw usf.

Und die andere Karte ist die Pensionisten-Karte: In der Pimperlstarsse 5, Stock 1, Nr 6 ist ein Pensionist, der weit über 90 ist und daher mit dem alten „Ich bin dein Neffe, kannst du mir Geld borgen?“-Schmäh um seine Mindestpension gebracht wird.

Woher ich das weiß? – Nun ja, ich bin INVESTIGATIV tätig. So wie der James Bond. Und ich kann „Zufälle“ von „Zufällen“ unterscheiden. Und ich habe was erlebt.

LOGBUCH-Eintrag
Wien. Donnerstag, 18:00:
Es läutet. Ich gehe ran.
Stimmengewirr. „Hallo? Wer da? Hallo? Hallo? Wer ist da?“ – Fast alle Leute aus unserem Haus.
„Global 2000.“
Ich denke mir: die haben ja überall gleichzeitig angeläutet. Die können mich mal.
Eine Minute später läutet es an der Türe. Ich denke mir, die können mich mal.
Bis hierher hatte ich noch keinen Verdacht geschöpft. Denn: sind die Straßenkeiler manchmal erfolglos (siehe Video), dann, dachte ich mir, probieren sie’s halt an der Türe.
Irgendwie wurde ich aber schon ein bißchen stutzig – ist das Haustürte-Keilen nicht schon seit den späten 90’ern verboten? Da war doch was…..

Eine halbe Stunde später. ca. 18:30
Es läutet. Diesmal haben die Keiler nicht gleichzeitig überall angeläutet, sondern einen nach dem anderen.
„Ja? Wer ist da?“
Eine sehr wütende Proletenstimme:
„GLOBAL 2000! Mochn’s jetzt endlich auf!!!“
Natürlich nicht, und so unfreundlich erst recht nicht.
Da habe ich richtig Angst bekommen. So ein mulmiges Gefühl…..

etwas später, 19: 40
Ich verlasse das Haus. Auf der Straße gehen die Keiler, aber formiert wie eine Bande Skinheads in den späten 80’ern. Angsteinflößend. Als ich das Haus verlasse, sagt einer: „Heast! Wor ma do scho?“ und ich habe schon geglaubt, die überfallen mich jetzt oder prügeln mich halbtot. Doch, in dem Stimmengewirr sagt einer: „Jo.“ Und ein ander: „Wir müssen jetzt noch in die XXXXX-Gasse. Wie komm’a denn do hin?“

Aha?????? Wir MÜSSEN ?????

Das heißt, es gibt 2 Schlussfolgerungen:
Entweder
1. Global 2000 hat sie eine Route zum Hausieren abgehen lassen. Das ist, glaube ich, gesetzlich verboten. (das Hausieren)

2. Irgendjemand anderer hat die aggressiven Idioten eine Route gehen lassen, um „auzukundschaften“. Und zwar die Einbruchs-MAFIA!

Egal, was passiert: Ich halte meine Augen und Ohren offen! Wenn es in den nächten Wochen in meiner Umgebung Einbrüche gibt, dann war das ja nur ein Zufall.
Nur ein Zufall…..

Lieber Leserin! Glaubst du an Zufälle? Dann kommentiere hier ein „Zufall“! Glaubst du, es war die Mafia? Dann kommentiere hier, was du willst! Denn das ist das Los der Gerechten und das Erbe der Dingschaft! Zufälle sind ein Befehl!

6 Antworten to “Neues von der MAFIA – Spendenkeiler sind die Vorboten!”

  1. novizeigor Says:

    Ich glaube nicht, dass es Mafia-Aktionen sind, weil: Diese Keiler waren anscheinend Inländer. Und wie sollten da die Connects aufgestellt werden?

    Ausserdem, hätte ich gesagt, wenn wer wohin gehen MUSS, und man das nicht nach Gefühl macht, scheint es nicht um Einbruch zu gehen, ich mache ja Einbrüche nicht aufgrund eines Gassen-Namens, sondern aufgrund einer Gassen-Eigenschaft.

    Aber: Ist es nicht noch viel ÄRGER, dass OFFIZIELLE Organisationen sich solcher Methoden bedienen?

    Was soll das? Was wird das werden, wenn das um sich greift?!
    Alle 5 Minuten läutet dann irgendein Staubsauger-Vertreter an?????

    ZUM KOTZEN!!!!!

  2. @KNI:
    Schatzi! Überleg‘ einmal!

    Beispiel:

    Die Täter sitzen Z.B. in Rumänien.
    Google Earth: Die Straße XY im „Nobelbezirk“ kennen sie nicht.
    Wollen wissen, was sie da reissen.
    Die Rumänen lassen 3 oder 4 Simmeringer Proleten um einen 100’er die Straßen auskundschaften (Weiße Flecken auf der Einbruchskarte)
    Die „Karte“ kommt nach Rumänien. Dann kommen die Rumänen und bleiben genau 1 Tag bei uns, weil in diesem 1 Tag GENAU DIE ausspionierten Wohnungen knacken und am selben Tag wieder weg sind. Die brauchen Wien gar nicht kennen. Es gibt ja Google……und man kann die Welt von oben sehen…..

    MFGCS

  3. Tja, das ist der Fortschritt der Technik. Und da die Ausländerfeindlichkeit immer größer wird, und somit die Einbrecher – auch wenn sie nur für einen Tag bleiben – immer öfter beobachtet und somit erwischt werden werden, wird es in diesem Rüstungswettlauf nächste Schritte geben, die dann wieder mehr auf Tarnungstechnologien setzen müssen.

    Und so ist es ein ewiger Kreislauf, einmal wird mehr in Aufklärung investiert und einmal mehr in Tarnung, immer schön abwechselnd.

    meint

    Christoph

  4. Kardinal Novize Igor Says:

    @CS

    Eines spricht schon gegen deine Theorie: Dass diese Prolos auch in das Haus rein wollten!

    Wozu- wenn sie nur auskundschaften wollen, ob überhaupt wer da ist?

    Aber zugegeben: Ich bin weder Einbrecher, noch Keiler. In beiden Berufen mangelts mir an Erfahrung, nichts genaues weiß ich nicht.

  5. CrippLeD SaM Says:

    @KNI:

    Sag‘ einmal! Du hast aber wirklich keine kriminelle Energie, was?

    So, zum mitdenken, in Roman-form:

    Ein Pate aus Ostblockistan will sich nicht die Finger schmutzig machen. Also checkt er sich einen Kontaktmann aus Wien (die gibt es, um 100 €). Und lässt 3 oder 4 Einheimishe herumernnen, und Straßen ausspionieren.

    WARUM tut er das? Weil Einheimische nicht auffallen. Wenn jemand an der Türe läutet und sagt „Hallo bitte aufmachan gemma bitte is gutten ja??“ wirst du nicht aufmachen. Bei Wiener Proleten schon eher, weil du dir denkst, das sind Trotteln.

    Auf der Straßenkarte ist eingezeichnet: Nr 8 Tür 2 – seniler Pensionist.

    Und – zufällig – kommen 2 oder 3 Wochen später die „Neffen“ und betteln um Geld und…. eh schon wissen…..

    So, du wist nun sagen: das macht man ja nach „Bauchgefühl“

    DUMMI!

    Ich kenne Istanbul nicht. Ich tippe in Google: „Istanbul Nobelbezirk“

    Google Earth…..

    Google Maps……

    Und – ich war noch nie in Istanbul (–> Das ist mein Alibi!!!!), und kann alles ausrauben gehen, und nur ein „Ein-Tage-Tourist“ sein, der absolut nicht auffällt!

    Nicht mein Problem, wenn du dich mit der kontemporären Technik nicht auskennst!

    Der Schmäf ist sogar vor 2 Jahren in der Zeitung gestanden, nur damals gab’s noch nicht soviele Dienste bei Google….

    Denk Nach! Sie sind unter uns!!!

    BEWEISE FOLGEN!!!! CS

  6. Kardinal Novize Igor Says:

    @CS:

    Ist auch nicht mein Problem, wenn ich mich mit der kontemporären Technik nicht auskenne, ich habe nämlich ein Balkenschloß.

    Das ist übrigens auch „moderne Technik“, zumindest bzgl.meiner Tür.

    Dafür kenn ich mich mit Einbruchsopfern aus, war nämlich eins.

    Seit dem Balkenschloß is a Ruh.

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