Die Dingschaft enthüllt: Neues Strafrecht für Bankmanager!

Meine redaktionellen Fähigkeiten haben sich gebessert! Ich darf jetzt schon die Pizzas in die Readktion bringen! Das heißt, mit anderen Worten: Ich bin schon so gut wie ein Redakteur des Manager-Magazins! (=Level 13)

Die DINGSCHAFT enthüllt: Neues Strafrecht für Bankmanager!

Gerade eben, meine Damen und Herren, habe ich mit der Frau Justzministerin gesprochen. In meiner Phantasie hat sie gesagt: „Hey, CrippLeD-Bub! Mach dir nichts draus! Die Welt wird gerechter!“
Sie setzte sich einige ihrer Brillen ab und dachte kurz zurück, an die gute alte Zeit, als sie selber noch Richterin gewesen war und noch nicht mit den Interessensvertretern zu tun hatte. Ich hörte ihre Gedanken genau, wie als würde sie sie flüstern.

„Es ist“, sprach sie nach einer Weile, als sie ihre Tschik ausgedämpft hatte und auf die Bäume hinaus sah, „nicht so wie du denkst. Du denkst, ich bin ungerecht. Warum ich diese – meine! – alten Forderungen vergessen habe. Warum ich gegen meine eigene Richterschaft arbeite. Aber das ist ein Plan. Den darf ich dir nicht enthüllen.“

Ich blickte kurz zu ihr und soff mein Bier aus. In solchen Situationen muss man die Goschen halten und die Leute reden lassen. Sogar in deiner eigenen Phantasie.

Unbeeindruckt fuhr sie fort:
„Der Plan sieht so aus, lieber CrippLeD: Die Manager der Banken werden einen „Manager-Führerschein“ bekommen. Dort werden ihnen Grundregeln des Zusammenlebens gelernt. Du sollst nicht stehlen, du sollst nicht töten, und so etwas. Und wenn jemand sich nicht an die Regeln hält oder halten will, dann bekommt er das alte Strafrecht zu spüren:

Das hier ist der Manager-Pranger.

So sehen die Bankmanager aus, wenn sie Scheisse gebaut haben:

Aber, mein lieber CrippLeD, das ist noch nicht alles. Erinnere dich daran: Früher gab es das ‚Bäckerschupfen‘, eine Alt-Wiener-Tradition. Ich habe daraus das Manager-Schupfen gemacht.

Wenn also jemand Geld veruntreut und nachher „nichts weiß“, dann kommt er – vor seiner Lebenslänglichen Verurteilung – noch im Hauptabendprogramm LIVE in die Donau. Bei Plus 2 Grad.

Wenn das Strafmaß mehr als 1 Million € übersteigt, werden schon härtere Besserungsgeräte angewandt:

Das „Millionen-Rad“

Und ist er nicht gleich geständig, dann kommt er ins „Management-Informations-Büro“:


Danach wird er, der Krisenauslöser, seiner gerechten Strafe zugeführt:

Und dann…..dann brennen sie alle…… wie in der Hölle, so auch auf Erden:

Sprach sie, und schwieg. Und dann,……..dann war der Gedanke aus. Weil das war alles nur geträumt. Und der Baum steht immer noch. Ein Blatt fällt von seinem Ast. Die müde Krähe flattert. Sie hat das Gespräch belauscht. Es war – fast – geflüstert.

Bist du auch ein kleiner Romantikerin? Flattern dein Gedanken auch von Blüte zu Blüte? Dann kommentiere hier, denn das ist das Los der Gerechten und das Erbe der Dingschaft! Das ist ein Befehl!

3 Antworten to “Die Dingschaft enthüllt: Neues Strafrecht für Bankmanager!”

  1. Jaja, schon ganz richtig.

    ABER: Wir leben im 21 Jhd. Das heißt, Körperstrafen sind OUT!

    Ich bin für psychologische Folter: DIE DEMÜTIGUNGSSTRAFE!

    Manager, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, müssen nackt und mit Fußketten gefesselt auf Äckern, auf der Kärntenerstraße usw. niedrigste Dienste leisten. Die Passanten dürfen hierbei ihre kleinen schlaffen Pimmel verspotten.

    Kommt ein Schwuler vorbei, darf er sich von den Gefangenen einen blasen lassen etc.

    DAS ist moderner Strafvollzug!

  2. CrippLeD SaM Says:

    ….siehe Punkt 2:
    der PRANGER (=die fixe Handkette)

    war in den meisten Fällen eine Nacktstrafe, wobei alles schwule etc., was du beschrieben hast, bereits inkludiert war (die waren über Nacht draussen…..)

    MFGCS

  3. Kardinal Novize Igor Says:

    Ist die Frau zu lang am Pranger,
    Ist sie nachher manchmal schwanger.

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