Banken wollen Geld – Der Vatikan reagiert

Die Banken Europas wollen wieder einmal ein Geld – 150 Milliarden €uros. Alleine die österreichischen Banken wollen 4 Milliarden, 2 davon alleine will die Raiffeisen.

Das ist übrigens jene Bank, die noch am 30. November eine ganze Seite Werbung in einer Kurier-Beilage hatte.
Auszüge: „Viele sprechen über Investment Banking (…) Unsere Transaktionen sprechen für sich:
Slowakische Republik: 2 Milliarden (!) €uro, 4,35% Anleihe.
Voest Alpine: 500 Millionen € 4,75%
Wienerberger: 100 Millionen € 5,25%
Strabag: 175 Millionen € 4,75%
Rus Hydro: 15 Milliarden Rubel
BOS Bank: 250 Millionen €
Contour Global: 545 Millionen €
Home Credit: 7 Milliarden Rubel“
usw. usf, den Rest schreibe ich nicht auf.

Jene selbige Bank will also 2 Milliarden €uro von uns Steuerzahler, am besten ohne irgendwas.
Jetzt ist es halt so, daß die Volksseele kocht. Wobei das untertrieben ist – Wasser kocht bei 100 Grad, bei der Volksseele handelt es sich schon um einen überheissen Dampf-Druckkochtopf, der bei der geringsten Berührung explodiert.

Sogar schon r.k. Priester (Name der Redaktion bekannt) glauben, dass es früher oder später zu einem Krieg kommen wird. Ich persönlich wünsche mir das nicht. Ich glaube, daß es im besten Falle zu einer Art französischen Revolution kommen wird. Wobei, die sind auch kein richtiges Vorbild: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Rübe ab! Und zwar alle, die reich sind!“ Danach kam aber nichts besseres nach. (z.B.: Karl-Heinz Robbespierre)

Darum hat sich der Vatikan besonnen eingesetzt. Aus dem zahlrechen Erfahrungsschatz zehrend, beschloss er, einen alten Schmöker umzuschreiben und zu aktualisieren. Hatte doch selbst Jesus, der sanftmütige, einmal in seinem Leben einen Wutanfall – und das wegen der Händler und Geldwechser im Tempel!

Also beschloss Cardinale Pompa Sborrata, den „Hexenhammer“ umgehend in den „Banker-Hammer“ umzuschreiben. Hier ein Auszug:

„Zuerst werden der armen Seele die Instrumente der Reinigung seiner selbst gezeigt. (Eiserne Jungfrau, Daumenschreaube, Streckbank, usw.) Ist seine Seele jedoch ganz von der Wirtschaft getrieben, wird dies nichts fruchten. (…)

Zuerst frage man ihn in aller Güte und Gnade, wo denn das Geld sei. Wenn der Schuldige antwortet:“Das weiß ich nicht“ oder „Sie haben ja von Wirtschaft keine Ahnung“, so soll der Inquisitor die Daumenschraube solage drehen, bis es knackst. Hierauf wiederhole man seine Frage (…) solange (…) bis er antwortet: „“In einer Stiftung!“

Darauf frage man den Delinquneten, wann er denn endlich das Geld abheben und den Staate zur Verfügung stellen könne. Wird nicht innerhalb kürzester Zeit zur Zufriedenheit geantwortet, solle man mit der Nadel-und-Hammer-Folter fortsetzen. (Hoden)

Ist das Geld überwiesen, wird die gereingte Seele zu lebenslanger Kerkerhaft (ohne Fenster) bei Wasser und Brot (ohne medizinische Versorgung) begandigt. (…) Ist die arme Seele jedoch ganz von der Wirtschaft besessen, so solle er hinaus zu den wütenden Mob geworfen werden, welche ihn, wenn sie ihn nicht vor Wut zerreissen, auf den Scheiterhaufen verbrennen. Es ist dem Volke erlaubt, ein nasses Holz zu bringen, damit es länger dauert.“

Es kamen seither viele Dankschreiben an Cardinale Pompa Sborrata.

2 Antworten to “Banken wollen Geld – Der Vatikan reagiert”

  1. es lebe der Boulevard!

    Lustig geschrieben, ich habe gelacht (vor Schadenfreude) hihihi

  2. Kardinal Novize Igor Says:

    Ich, Kardinal, Diener der Knechte aller Sklaven, Titulargroßherzog von Hollabrunn, Vizekaiser von Damaskus,

    Prior der Gewerkschaft zur Gnade im hl. Geist des niederen Lobes in Christo,

    qui nominem se imposuit

    „Novize Igor“

    erteile den hier angeführten Maßnahmen, welche, zur Heiligung und Befriedung der geschändeten Leiber und Seelen des qequälten und unterjochten Volkes, in Übereinstimmung mit dem Heiligen Stuhle und der Heiligen Inquisition eingesetzt wurden, zur allgemeinen Buße und Läuterung der dem satanischen Irrglauben des Neoliberalismus Verfallenen,

    auf dass sich die Welt von jener greuliche Götzendienerschaft abwende, und die Briefe des höllischen Verwirrers, „Derivate“ genannt, auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden mögen,

    meinen apostolischen Segen.

    Wir, meine Brüder im Bischofsamte und ich, Unwürdigster der Unwürdigen,

    erteilen der occuoy wall street- Bewegung, den geschändeten Kindern des griechischen Volkes, und allen Sklaven, die mit Überstundenpauschelen ausgeplündert werden,

    den bedingungslosen und vollständigen Ablaß.

    Gezeichnet: Kardinal Novize Igor, Träger des Goldenen Ordens zum Heiligen Gebein des Diamanten an Brillianten.

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