Archive for the Filmkritik Category

Film: „Sita sings the Blues“ von Nina Paley

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Filmkritik, Völkerverständigung, VIDEOS with tags , , on 6. Mai 2010 by crippledsam

Dämonenkönig Ravan bedrängt Sita

„Sita sings the Blues“, Zeichentrick, ca. 90 Minuten

Schon vor einigen Jahren begann Nina Paley, das Ramayana (Das große Indische Epos von Shri Ram, seiner Frau Sita sowie dem Affengott Hanuman) durch Zeichentrickfilme zu illustrieren.
Ursprünglich wollte sie ihr Werk „Sitayana“ nennen, und sich auf die Perspektive der Frau Rams, Sita, konzentrieren. Daß das in Indien keinen guten Eindruck macht und sie mit (hinduistischen) religiösen Fundamentalisten Probleme bekommt, liegt auf der Hand.

Doch nicht die Religiösen waren es, die ihr Projekt vorerst stoppten – der Hauptgrund lag am ‚Copyright‘ der Jazz-Nummern. Zwar sind alle wesentlich älter als 70 Jahre, aber die Musikindustrie war da unbarmherzig: Auf keinem Film-Festival durfte sie ihren Film aufführen.

Aber keine Sorge: Nina Paley schlägt zurück! Daß sie mit dem Film kein Geld verdient, hat sie eingesehen und VERSCHENKT ihn deshalb. Wer sie finanziell unterstützen will, kann sich auf ihrer Seite eine DVD oder ein T-Shirt kaufen.

Zum Film: 3 ‚Personen‘ erzählen einander das Ramayana, oder das, woran sie sich erinnern können….. dazwischen gibt es Musikvideos (sooooo süüüüß!!!) Wer das Ramayana nicht kennt, wird allerdings leicht verwirrt….aber das ist bei allen Indischen Epen halt so.

Fazit:   🙂   🙂   🙂   🙂   4/5 Smileys

So, und nun: Vorhang auf! Gute Unterhaltung!

(Sooooo süüüß!!!)

Denn Unterhaltung das ist das Recht der Gerechten für die Erben der Dingschaft! Kommentare erwünscht! Das ist ein Befehl!

Filmkritik „Inglorious Basterds“

Posted in Filmkritik with tags , on 6. Februar 2010 by crippledsam


(Jetzt auf DVD und Blu-Ray)

Kurzkritik:   Meine 2 (!) Lieblings-Tarantino’s!

Also, gleich vorweg: Mit Geschichte hab ich’s nicht so. Das einzige, was ich mir im Geschichtsunterricht gemerkt habe, ist, daß der Julius Cäsar mit der Kaiserin Sissi ein Kind bekommen hat, und das war der Adolf Hitler.

Und endlich ist ein Film vorhanden, der mein Geschichtsbild wiedergibt!

Bis vor dem Erscheinen des Films wusste ich nicht, daß Hitler, Goebbels und Göring in einem Kino erschossen wurden. Während der Filmpremiere „Stolz der Nation„. Von einem haufen jüdisch-amerikanischer Soldaten.

Seeehr gut!!!

Wer Blut, Eingeweide und Brutalität mag, der ist hier richtig. Ein Kriegsfilm, wie ein Comic, der eigentlich ein Western sein sollte…..

Es beginnt bei der extrem geilen Filmmusik. „Für Elise“, von Beethoven, wird zu einer mexikanischen Western-Drama-Filmmusik interpretiert. Überhaupt weiß man bei den Film die ganze Zeit über nicht, ob es ein guter Western ist (Spiel mir das Lied vom Tod, 2 Glorreiche Halunken…), oder ein Nazi-Kriegsfilm. Oder ein Superman-Comic? Egal, ein Tarantino.

Doch das, meine Damunherrn, wird bald schon aufgelöst. Denn im Film sieht sich Adolf Hitler die Premiere des Films „Stolz der Nation“ an. Also: der Film-im-Film. Und jetzt mein Geheimtip:
Auf der DVD gibt es beim Zusatzmaterial den kompletten „Stolz der Nation“-Film. (ca. 7 Minuten lang)

DAS ist mein LIEBLINGS-Tarantino!!!!!
(Wenn ihr Muße habt, schaut in die Kommentare…..  😉  )

Übrigens: Christoph Waltz, österreichischer Schauspieler, spielt sogar Brad Pitt an die Wand! Dem gehören 100 Oscars, Grammys und Emmys verliehen. Selten so einen guten Bösen gesehen.

FAZIT:   🙂   🙂   🙂   🙂   🙂

5 von 5 Geilheits-Punkte! Prädikat: SEHENSWERT!

Also, schaut ihn euch an! Denn dann wisst ihr endlich, was das Los der Gerechten und das Erbe der Dingschaft ist! Kommentieret! Das ist ein Befehl!

Filmkritik „Echte Wiener – Die Sackbauer Saga“

Posted in Filmkritik with tags , on 2. Januar 2010 by crippledsam

Kurzkritik: Ein echter Wiener geht nicht unter – „Echte Wiener“ gehen unter!!!

Was haben Pumuckl, der Bockerer und Mundl Sackbauer gemeinsam?

Alle 3 gewannen am Anfang einen Kultstatus, (und das zu Recht!), und fanden ein unwürdiges Ende. („Pumuckl und sein Zirkusabenteuer“, „Bockerer 2 + 3 + 4“, „Echte Wiener“)

Es wäre besser gewesen, man hätte den Original-Schauspielern von damals („Ein echter Wiener geht nicht unter“) selbstständig ein 20-minütiges Stehgreifspiel aufführen lassen. Exakt wie obig genannte Filme (Pumuckl, Bockerer) reiht er sich hervorragend zu den kultstatus-vernichtenden Selbst-Reqiem-Filmen.  Diese Selbstmidleids-Filme beweinen den (noch lebendigen) Hauptdarsteller und alle verstorbenen Schauspieler, Regisseure, etc.

War die Serie der 70’er Jahre noch eine humorvolle, sozialkritische Serie mit Kult-Schmäh, ist das bei dem Film „Echte Wiener“ nicht, und zwar in allen Belangen.
Im Grunde besitzt dieser Film keine Handlung. Es geht lediglich um eine Familienstreiterei, die einen nichts angeht und uninteressant ist. Die Schmähs sind so etwas von aufgewärmt und von Gestern, (Bitte selbst vervollständigen: „…….Watschen, daß dir 14 Tage der …….. usw.“) daß sie schon ein „McSchmäh“ sind. Die sogenannte „Sozialkritik“ ist in den ersten 10 Minuten für Idioten sichtbar angebracht – Ja, so seht doch her, wie gleichberechtigt wir sind!

Die Zielgruppe des Filmes ist die Generation 70 +. Übrigens: Der Film ist zu 100 % (Einhundert!! Prozent) humorfrei. Mundl Sackbauer wird als grober, unsympathischer alter Mann dargestellt, unwürdig bis ins Letzte, daß einen graust und man eher Abneigung und Unwohlsein empfindet. Nur, daß die anderen schlechter sind, macht ihn nicht gut. Selbst die Schauspieler (Mundl hat das Wienerische leicht verlernt und wirkt leicht gekünstelt) können das Drehbuch nicht retten.
Schande dem Drehbuchautor und dem Regisseur. Und doppelte Schande allen Medien, die sich kaufen ließen und eine positive Kritik schrieben! Dieser Film klebt und trieft von einer Art Selbstmidleids-Paste, die sehr deprimiert und ob der alten Serie traurig stimmt.

Gesamtwertung:   😦   😦   😦   😦   4 von 5    PRANGER-Punkte
und das ist der zweit-schlechteste Platz, den ich zu vergeben habe. Den schlechtesten Platz bekommt dieser Film nicht, weil der letzte Platz schon wieder etwas „kultiges“ an sich hätte; und dieser Film ist eben alles, nur nicht kultig.

Abhilfe:
Vergessen sie „Echte Wiener – Die Sackbauer Saga“.
Sehen sie sich anstattdessen 3 Folgen „Ein echter Wiener geht nicht unter“ aus den 70’ern an. Selbst die abgelutschtesten Folgen (Silvester, Weihnachten) sind lustiger und entspannender als der Drecksfilm „Echte Wiener“

Gerüchte: Es wird (angeblich) bereits an einer Fortsetzung gedreht. BITTE NICHT!!!!! Lasst Edmund Sackbauer STERBEN!!!!!!! Das ist besser so!!!

Petition: Wir, die kommentierenden dieses Artikels, wollen Mundl Sackbauer sterben und nie mehr wieder im Kino sehen. Denn, wir wissen, daß das das Los der Gerechten und das Erbe der Dingschaft ist. Das ist unser Befehl!