Archive for the österreichisch-katholisch (ö.k.) Category

Der Dekalog (10 Gebote) des Mammons

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Money Exchange Economy Fuckin' Business on 29. November 2010 by crippledsam

Ich bin der Mammon, dein Geld und dein Gott, und mir gehört deine Seele.

1. Du kannst neben mir keine anderen Götter haben, weil du nach einem 22 Stunden – Arbeitstag keine  Zeit mehr zum beten hast! 
2. Du wist nie über mich lästern, da du mich immer mehr willst und mich immer ungerechter tauschen willst. Denn ich bin dein Geld und dein Gott, und mir gehört deine Seele.
3. Gedenke des Sabbats….und zwar eine Sekunde, und los jetzt, weiterarbeiten!
4. Du sollst MOBIL sein! Ich will,  daß du für mich Vater und Mutter, Frau und Kind verlässt und regelmäßig ein halbes Jahr ins Ausland fährst! Weil das macht man so, und macht „man“ es so, mache ich es so, denn ich bin dein Geld und dein Gott.
5. Du kannst ruhig andere ruinieren, arbeitslos machen oder in den Selbstmord treiben, hauptsache du bekommst mich allein!
6. Du sollst dir einen Ehevertrag machen, damit nach dem Ehebruch nicht soviel von mir zu deiner Ex gelangt!
7. Du sollst stehlen und es „verwalten“ nennen!
8. Du darfst ruhig lügen, die Dummheit anderer ausnutzen und Dinge vortäuschen, um mich zu bekommen.
9. Du sollst gierig sein auf die geile Sau deines Nächsten, seine Tochter und allem, was nicht bis „3“ am Baum geklettert ist.
10. Du sollst gierig sein auf deines Nächsten Immobilien, Wertanlagen, Besitzungen, Autos, Gelder, Fernseher, Tv- und HiFi-Anlagen und alle anderen Luxusartikel! Denn bist du auf all dies geil, bist du auf mich geil! Denn ich bin dein Geld und dein Gott, und mir gehört deine Seele, und an mir wirst du zugrunde gehen als mein Opfer.

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Gebetsstudio (3) — Kosher Fernsehen, Medienfasten & MoMö (Moderne Mönche)

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Gebets-Studio with tags on 23. Oktober 2010 by crippledsam

WARUM hat die Dingschaft, das regelmäßigste Magazin aller Zeiten, in letzter Zeit NICHTS über Politik geschrieben? Lag es an der Politik (Würg)?

Nein, meine Damen und Herren, die Antworten finden sie im neuen

Gebetssudio: Koher Fernsehen/ Medienfasten/ MoMö!

Zum Einstieg, für alle Nörgler: Die vorausgegangene Diskusssion findest du HIER.

Ich möchte heute mit einem Thema beginnen, das schon oft in privatem Rahmen diskutiert wurde: das FASTEN.

Im Rahmen der vorausgegangenen Fastenzeit probierte ich folgendes aus:
Werbung fasten
Denn: Fasten heißt, auf etwas zu verzichten, was man nicht braucht. Und: Werbung braucht, zumindest als Konsument, keiner.
Also drückte ich seither, bei Beginn der Werbepause, immer auf die „Mute“-Taste. Und, um die Zeit nicht sinnlos zu verscheißen, betete ich immer ein paar Gebete, z. B.: Ave Maria, Vaterunser, Gloria usw usf. Kindisch, wie ich bin, machte ich eine „Stricherl-Liste“. Wenn ich auf 1000 Gebete in diesen 40 Tagen käme, sei es schon gut, sagte ich mir. Es waren natrugemäß wesentlich mehr.
Jetzt passierte etwas seltsames: ich bekam weniger Wutanfälle als sonst. Mich regte weniger auf. Mein Blick wurde klarer, analytischer. Und das alles nur durch den Wegfall der Werbe-Akustik!
Daher nannte ich es „Kosher Fernsehen„, denn,  so wie die Juden konseqeunt einge Nahrungsmittel verweigern, verweigern die „Kosher Fernseherer“ die Werbung.

Doch mein Medienkonsum veränderte sich drastisch: Zuerst sah ich nur noch „Zeit im Bild“ (Nachrichten) und vielleicht ein paar Kinofilme, jetzt noch weniger.

War doch der Internetkonsum zu hoch. Und von dem bin ich auch geheilt worden: In den Ferien saßen da im Hotel die jungen Menschen artig vor dem Computer im Eingangsbereich, nur um zu facebooken und twittern. Wie die Kettenraucher vor der ersehnten Rauchpause, wie die Junkies vor der Methadon-Ausschank. „Das MUSS ich jetzt noch!“ glitzerte in ihren Augen.

KNACKS! – von einem Tag auf den Anderen war ich geheilt.

Da kam mir die Idee von den MoMö’s: Moderne Mönche. „Mönche 2.0“, könnte man sagen. Die Idee war folgende: Man braucht kein Klostergebäude mehr, die MoMö’s sitzen bei sich zu Hause in der Klausur, ohne Fernseher, Internet. Wöchentlich trifft man sich zum gemeinsamen Gebet, zum Austausch der Gebetserfahrungen.

Nur: Das wurde schon vor laaaanger Zeit erfunden: Vom Heiligen Franz von Assisi, welcher es „Terziarorden“ nannte.

Meine Erfahrung ist: Medienfasten reinigt die Seele.
Das merke ich daran, daß mich vieles nicht mehr so aufregt: Die Politik. Oder wenn kleine 8-jährige Kinder abgeschoben werden: beten, beten, beten. Und dann passieren kleine Wunder: die Zwillinge sind zurück, Rot verhandelt mit Grün. Danke, lieber Gott.

Meine Erfahrung ist: Werbung und berieselnde Medien lenken einen ab. Davor, daß man ehrlich ist: zu sich selbst/zu Gott.

Denn nur, wer zu sich selbst ehrlich ist, ist es auch gegenüber Gott.

 

 

 

Gebetsstudio (2) – Das Rosenkranzgebet, einmal anders

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Gebets-Studio with tags , on 24. August 2010 by crippledsam


Das „Gebets-Studio“ soll ein Ort des Austausches von Gebetserfahrungen sein. Hier wird unkompliziert aus dem Nähkästchen geplaudert.

Kapitel 2: „Das Rosenkranzgebet, einmal anders“

Ihr kennt sicherlich (?) die klassischen katholischen Gebetsketterl, den sogenannten „Rosenkranz“ mit 5 x 10 kleinen und dazwischen 1 großer Perle, usw usf.:

Aber diesen Rosenkranz meine ich nicht.

Wenn du die klassischen 4 Rosenkränze beten willst, dann verweise ich dich an die römische Konkurrenz im Vatikan.

Ich praktiziere eine andere, neue Art, Rosenkranz zu beten. Ich nehme mir irgendein Ketterl, mit soviel Perlen, wie ich will, schaue jedoch darauf, daß möglichst alle Perlen gleich groß sind.

Als nett und gut geeignet haben sich die buddhistischen/hinduistischen Gebetsketterl erwiesen:

Man kann sich aber auch Ketterln selberbasteln mit 100 Perlen, oder soviel man will, mit einem Kreuz usw.

Kurz und gut, ich schnappe mir mein Ketterl, und los geht’s.

Mein erstes Grundgebet lautet:

GLORIA IN EXCELSIS DEO

Also: „Ehre sein Gott in der Höhe“.
(Deswegen nenne ich meinen Rosenkranz auch scherzhaft „Glorianz„)
Und los geht’s: 100 Mal „Gloria in excelsis Deo, Gloria in excelsis Deo, Gloria in excelsisi Deo, Gloria….“
Ich versuche, mich in diesen Worten zu entspannen, mich „schlafen zu legen“, nicht zu denken.
Und wenn man eine ganze Rundung gebetet hat, dreht man um, und betet den Weg zurück. Usw usw.

Wenn ich bete, dann flüstere ich leise. Das hat mehrere Vorteile: 1. ist es leise und geht den Anderen nicht am Arsch, 2. kann man, wenn man flüstert, sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen beten sowie 3. wie beim letzten Mal erzählt, gleichzeitig „das Licht atmen“ (Vorige Folge)

Und dann geht’s los. Denn spätestens nach gefühlten 10 Minuten kommt der erste Gedanke. Während ich mit geschlossenen Augen bete, denkt in mir etwas anderes.  Also: ich denke, während ich bete. Sobald ich das wahrnehme, höre ich auf zu denken, indem ich denke: Gloria in excelsis Deo, Gloria…., und das synchron mit dem Beten.
Auf diese Weise kann man sich immer wieder in dieses meditative Nicht-Denken fallen lassen. Das kann man ungefähr so verstehen: Ich denke nichts ausser Gloria in excelsis Deo. Denke ich mehr, dann denke ich Gloria in excelsis Deo.

Im Gegensatz zum Stillegebet, wo man den aufkommenden Gedanken fallen lässt, wandelt man beim Rosenkranzgebet den aufkommenden Gedanken IN das Gebet, indem man es betet UND denkt (Gleichzeitig, synchron) und eben dadurch der Gedanke fallen gelassen wird.

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen: Wieso eigentlich Gloria in excelsis Deo und nicht was Anderes? …Ja, eh. Man kann eh beten, was man will. Aber laut einem Konzil vom Jahre Schnee (das müsste so rund um das Konzil von Chalzedon gewesen sein….oder so) beten die Engel im Himmel rund um die Uhr das Gloria. In modernem Deutsch: 24/7/365.
Und das will ich auch. Und deswegen bete ich ja auch „Gloria“ die ganze Zeit.

Doch…nach einiger Zeit wollte ich MEHR beten. Also fand ich ein Gebet, das mittlere Gloria:

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit, und in Ewigkeit, Amen.

Jeniges Gebet ist geradezu prädestiniert zum Rosenkranz-Gebet! 1A, Spitze, Geil! Ultra, 1st Class, Super! Nur zu empfehlen! Geheimtipp! 100 x 1/Tgl! Oder öfter! Ein wunderschönes Rosenkranzgebet! Bussi!

Abschließen (und manches Mal auch Anfangen) lasse ich das ganze durch das große Gloria. Das ist jenes, welches in jeder Hl. Messe gebetet werden sollte, aber am liebsten gesungen wird (weil’s gesungen kürzer ist):

Ehre sei Gott in der Höhe/ Und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.
Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an/ wir rühmen dich und danken dir/ denn groß ist deine Herrlichkeit.
Herr und Gott, König des Himmels, Gott und Vater/ Herrscher über das All /Herr, eingeborenen Sohn, Jesus Christus
Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters/ Du nimmst hinweg die Sünde der Welt/ erbarme dich unser
Du nimmst hinweg die Sünde der Welt/nimm an unser Gebet/ Du sizest zur Rechten des Vaters/ erbarme dich unser
Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Du allein der Höchste/ Jesus Christus, mit dem Heiligen Geist/ zur Ehre Gottes des Vaters, Amen.

Aber in letzter Zeit bekomme ich schon einen Gusto, das große Gloria 100 mal zu beten…. schmeck, schmeck! Aber so weit bin ich noch nicht, das kommt in einer anderen Folge des Gebets-Studios.

So habe ich’s, andere haben’s anders.
Ich hoffe, dir gedient zu haben.

New Names für eine Old Shit – Grundsätzliche Betrachtung des Kastenwesens

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Kotze, Money Exchange Economy Fuckin' Business with tags , , on 22. Mai 2010 by crippledsam

Lieber Leserin! Mein Damer! Meine Herrin!

Heute geht es um das Kastenwesen. Ursprünglich war es das Sozialsystem im Hinduismus, das heftigst diskutiert und umstritten wurde und wird.
…und wird? Hoppala, da wird ja nichts neues mehr geredet, ausser „Pfui, Buh, böses Kastenwesen“

Das Kastenwesen in der Tradition

Es gibt 4 Kasten:  1. Die Brahmanen: Die Priester, 2. Kshastriyas: die Soldaten Staats- und Wachbeamten, 3. Vaishyas: die Händler, Handwerker und die unterste Kaste,4.  die Shudras.

Darüberhinaus gibt es „Unberührbare“: Kastenlose, Dallit, die gar keine Rechte besitzen.

Naturgemäß ist diese Einteilung, so wie wir sie seit Jahrhunderten als „Stände“ gehabt hatten, ungerecht.

Der URSPRUNG ist ein anderer: Je nach Kaste (=Bildungsstand) wird ein anderes Strafgesetz angewandt.

Eine kleine Geschichte (aus dem Mahabharat)
Shri Krishna’s Schwager, Arjun, stritt sich mit seinen Verwandten um den Thron. Der Onkel, der einen von beiden zum König krönen sollte, wustte nicht, wer von beiden der bessrere König wäre. Da entschloss er sich zu einen Test:
Es wurden 4 Mörder, die ein Komplott geplant und ausgeführt hatten, vorgeführt.
„Diese 4 haben einen Mann ermordet. Sie sind geständig. Was ist dein Urteil?“
Der eine Prinz antwortete: „Sind sie geständig? Dann gibt’s nur eines: Todesstrafe für alle! Denn das ist die Strafe für Mord!“
Dann war Arjun an der Reihe.
Arjun fragte die 4: „Aus welchen Kasten stammt ihr?“ Der erste war Brahmane, der Zweite Soldat, der dritte Händler und der Vierte ein Shudra.
Da sagte Arjun: „Der Vierte ist ein Shudra. Er kann weder Lesen noch schreiben. Daher muss er das Gesetz nicht kennen. Deswegen bekommt der Vierte 4 Jahre Gefängnis.
Der Dritte ist ein Händler. Er kann lesen und schreiben, also muss er das Gesetz kennen. Deshalb bekommt er die doppelte Strafe, 8 Jahre.
Der Zweite ist ein Soldat. Ein Soldat muss uns beschützen und Gesetzesbrecher fangen. Deshalb bekommt er die doppelte Strafe, 16 Jahre.
Der Erste ist ein Brahmane. Ich selbst bin kein Brahmane, ich bin selber nur Soldat. Ich übergebe den Ersten den Brahmanen, diese sollen ihn bestrafen.“
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Und das bringt mich zum HEUTIGEN „KASTENWESEN“, wie es in unseren (medialen) Köpfen geistert. Auch, und besonders, in der EU.

Heute haben sich die Kasten VERSCHOBEN. Die oberste Kaste ist die Dritte, die Händlerkaste. Danach kommen die anderen Kasten, wobei man sich streiten kann, wo genau die Priesterkaste steht. In der Wahrnehmung der Menschen ist sie noch immer die höchste Kaste: deshalb gibt es ja auch so ein Riesen-Geschrei bei Übergriffen von Priestern an Jünglinge: Man erwartet sich, daß Priester besser als der übrige Rest sind. Das ist aber nur die Wahrnehmung; gesellschaftspolitisch gesehen ist die Priesterkaste derzeit ganz unten, die haben nichts zu vermelden.

Und was passiert, wenn untere Kasten die Welt in die Hand nehmen? Sie verlieren den Respekt vor den anderen, besonders denen, die sie als „untere“ Kaste betrachten. Und da sie sich als oberste Kaste ansehen, sind ALLE anderen untere Kasten….ist doch einfach, das Leben!

Und dann kommt es zu lustigen Wortverrenkungen. Das System heißt: Bescheißen, wo’s nur geht. Alle für deppert verkaufen, wo’s nur geht. Lügen, wo’s nur geht.
Den „unteren“ Kasten erklärt man dann: Ihr seid’s halt UNGEBILDET und kennt euch in „Wirtschaft“ nicht aus….
……doch: Mit welchen Worten erklärt man jemanden „ausnutzen“ und „bescheißen“?

Trommelwirbel……TADAAAAA!
Besuchen sie den Ultimativen Dingschaft – Wirtschafts-Kurs © !

Lernen sie die Kraft der AUTONOMEN ETHIK © kennen! Autonom heisst: Selbstbestimmt! Selbstbsetimmte Ethik, Hurraa!!! Die 10 Gebote sind nur für die Versager! Die Bergpredigt gibt es nicht; und wenn, dann biege ich sie mir zurecht! Geht doch bei allen anderen Gesetzen auch!!!

Danach lernen sie alles über ENTREPRENEURSHIP © kennen. Das ist ein lustiges Arsch-Wort: „Entrepreneur“ (sprich: ‚Ontreprenör‘) ist Französisch und „Ship“ ist Englisch. Hahaha! Selten so gelacht!
Das erinnert mich an den Mitsubishi „Pajero„. Das ist spanisch und heißt „Wichser“. Die Manager haben dem Auto den Namen gegeben, und komischerweise hat dieses Auto in Spanien keiner gekauft….hehehehe…..hauptsache, es hört sich cool an! Das ist wahres Entrepreneurship. In Spanien heißt der Pajero anders….

Aus der Fundgrube der Wirtschaftssprache kommt auch noch ELEVATOR PITCH © . Das könnte der Name einer Rockband sein. Yeah! Elevator Pitch, fuck the bitch!

Seid mir nicht böse: Mit diesen Schmäh könnt ihr gerade einmal ein paar abgefuckte Dallit überzeugen. Shudra-Sprech für Brahmanen-People. WE BELIEVE IN FREEDOM! The Heuschrecken-Kaste will only OUR BEST!!!
Und das ist unser Geld.

….deshalb: zählen sie sich glücklich, bei uns gelandet zu sein! Denn wir sind überhaupt nicht geldgierig!
Es kommt sogar noch besser:
Für dieses POWER-SEMINAR bezahlen Abonnenten der Dingschaft NUR die Hälfte!

Vortragsdauer: 2 Stunden
NUR 1098.- €uro inkl. Buch (18 Seiten)
HURRAA!!!

Wenn auch du, edler Nachfolger der Gerechtigkeit, edler Erbe der Dingschaft, Vorschläge zur Weltverschlechterung hast, dann kommentiere sie hier! Bildet Banken! Das ist ein Befehl!

P.S: Eigentlich ist es eine Frechheit, wenn jemand Inkompetenter (Wirtschaft) sich in Ethik (Religion) einmischt. Die sogenannte „Autonome Ethik“ ist ein Gesellschaftsgift. Genau wie die Scientology. Punkt, Aus.

Raiffeisen, schau runter!! Darlehenkassenvereine und Zensur im Internet

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Erfindungen, Erscheinung, Money Exchange Economy Fuckin' Business, Politik with tags , , on 14. Mai 2010 by crippledsam

Vorwort:

Die Erfindung, über die ich euch heute berichte, stammt ursprünglich aus dem Mittelalter. Also:  Sau-Alt. Sie wurde im 19. Jhdt. verfeinert. Aber: Die Wucherer von heute, die scheiß Banken, Rating- und Solutions-Agenturen wollen euch dieses Wissen verbieten!!!! Darum werdet ihr beim Wikipedia NICHTS davon finden, ausser einen toten Link…..
(Der Artikel hatte angeblich ‚kein Mindestnivau‘!!? Dabei habe ich ihn gar nicht geschrieben 🙂   )
Die Wikipedia-Leute werden bezahlt, ‚unangenehme‘ Sachen zu löschen!

Friedrich Wilhelm Raiffeisen, schau runter und bitte für uns!


1. Akt:

Jeden Tag fahre ich an einer Mauer vorbei. Dort steht draufgesprayt: „Bildet Banden!“ Die Schmierage steht übrigens heute noch da.
Dann kam die Wirtschaftskrise. Die Banken krachten und wir Steuerzahler mussten sie auffangen, für diese „Solution“ bekamen auch die Manager ein extra-fettes Gehalt. Aber da wart ihr ja eh dabei, vor ca. 2 Jahren.

Kardinal Novize Igor und ich sahen, als die erste Krise gerade am abflauen war, eine Doku im Deutschen Fernsehen.
Da ging es um eine deutsche Stadt (Name vergessen), die keinerlei Wirtschaftskrise hatte.
Sie hatte eine Gemeinde-Bank. Das ist ein Nachfolger des Nachfolgers der Darlehensbanken.

Und da kam mir die Idee zu einen neuen Spruch:

„BILDET BANKEN!“

2. Akt:

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888), der übrigens seine schulische Ausbildung nach der Volksschule bei einem Priester hatte, erkannte schon als junger die Not seiner Zeit: Die kleinen Bauern und Handwerker wurden von Wucherern in die quasi-Sklaverei getrieben. Also gründete er eine Darlehensbank, eine reformierte, verbesserte Version dessen, was im Mittelalter üblich war. Dadurch konnte man sich das Leiden tausender Menschen ersparen! (…welch ein Wortwitz!)

3. Akt:

Was ist eine „Darlehensbank“? (Darlehenkassenverein)?

Grob genommen, (und das Mittelalter war grob), funktioniert das System so:

Eine Gemeinde rauft sich zusammen. Wir nehmen als Beispiel 10 Bauern. Von den 10 Bauern haben 2 kein Geld für Investitionen, sie brauchen einen Kredit. Die 8 anderen haben sich ein bißchen Geld zusammengespart.
Jetzt legen die Bauern ihr Geld ein. Zusammen haben sie genug, um den 2 armen Bauern zu helfen, das kollektive Geld wird zu der Kreditsumme der 2 anderen. Diese müssen – mit ein bißchen Zinsen – zurückgezahlt werden. Die Bauern können sich z.B.: Kühe kaufen, damit diese Milch geben etc. So kann das Geld zurückgegeben werden und die 2 Bauern werden gerettet.

Die 8 Bauern aber bekommen das Geld, das sie eingezahlt haben, mit Zinsen zurück: und das sind exakt die Kreditzinsen der anderen Zwei. Das ist ein Null-Summenspiel.

Allerdings darf das Geld nicht „verpuffen“: Verliehen wird das Geld ausschließlich innerhalb der Gemeinde für Investitionen innerhalb der Gemeinde. Das Geld bleibt also „Im Dorf“.

So, das sind die (simplen) Grundzüge.

4. Akt:

Vor einiger Zeit:
Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) und die Raiffeisen International Holding (RI) sollen zu einer Raiffeisenbank International verschmelzen. (Artikel)

WAS???
AKTIEN-GESELLSCHAFT?????
INVESTMENT????
HOLDING?????
SOLUTION-FUCK?????

Friedrich Wilhelm Raiffeisen, schau runter!!!!!

Die haben aus deiner IDEE genau das Gegenteil gemacht – die sind selbst zu Wucherern geworden!

So eine DARLEHENSBANK hat an der BÖRSE nichts verloren!
Weil: Da bleibt das Geld eben NICHT im Dorf!!!!

Epilog:

Zitat:
‚Raiffeisen war überzeugter evangelischer Christ. Die Motivation für sein sozialpolitisches Handeln war sein in der Bibel gegründeter Glaube. Er schrieb: „Wir betonen (…) ausdrücklich die christliche Nächstenliebe , welche in der Gottesliebe und in der Christenpflicht wurzelt, daraus ihre Nahrung zieht und, je mehr geübt, um so kräftiger, um so nachhaltiger wird.“

Auf die heutige Moral der Wucherer, Krisenverursacher, Pfründner und Solutions-Fucker will ich gar nicht eingehen, das hat Kardinal Novize Igor schon hier (und in anderen Artikeln) getan.

Zurück zu den Wurzeln!

BILDET BANKEN!!!! (gegen die Banken!)

Verbesserungen und Kommentare zur Weltrettung usw. sind erwünscht! Denn es ist das Los der Gerechten, ein Erbe der Dingschaft zu sein! Bildet Banken! Das war ein Befehl!

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P.S: Wikipedia ist ein Scheiß. Die haben den ganzen Tag nichts zu tun, ausser Artikel zu löschen, vor allem gegen Bezahlung. Es wäre ja nicht das erste Mal. Als Test: Wiki mal „Darlehensbank“! Alles gelöscht! Wiki mal „Raiffeisenbank“….zum Speiben. Die würden sogar Artikel und Korrekturen, die der Papst persönlich über sich selbst schreibt, löschen.

Lobing the Cardinal Shönborn

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.) with tags , on 13. Mai 2010 by crippledsam


Wer sagt denn, daß es in der Dingschaft immer nur negativ zugeht? Daß da immer nur lamentiert und gesudert wird? (Nun ja, die Überschrift, ich weiß…)
Aber: Es geht auch anders!

Kardinal Schönborn, unser Held, kritisiert Angelo Sodano

Kardinal Schönborn ist der Held der Stunde. Mit einer Taschenlampe leuchtet er in die Dunkelheit des verfickten Dreckes. Hier ist der Schmutz – seht – nun für ALLE sichtbar.

WEN hat Schönborn kritisiert? Nein, nicht den Papst Benedikt, dem hält Schönborn die Stange (im übertragenen Sinn).
But – Who’s the motherfucker?

Yes, it’s ANGELO SODANO. Das ist der Typ, der die Kritik an den PP (Pädohilen Priestern) mit den Worten „Geschwätz des Augenblickes“ abtat.
Das ist der, der den verstorbenen Kardinal Groer die Stange hielt (nicht im übertragenen Sinn) und eine weitere Untersuchung der Kinderfickereien Groers verhinderte. Sozusagen der Schutzengel der Pädophilen.

„Angelo“ heißt „Engel“. Ja, so sehen Engel aus. Luzifer war auch ein Engel. Nur halt ein gefallener. Nämlich: Auf die Schnauze gefallen, und zwar ordentlich.

Go, Cardinal Schönborn, Go!!! Du trägst das Los der Gerechten!

🙂  Endlich geht’s bergauf!

Kennst du andere CK’s (coole Kardinäle) oder bist selber einer? Dann kommentiere hier! Denn das ist ziemsam für die Erben der Dingschaft! Das war eine ‚Empfehlung‘!

Film: „Sita sings the Blues“ von Nina Paley

Posted in österreichisch-katholisch (ö.k.), Filmkritik, Völkerverständigung, VIDEOS with tags , , on 6. Mai 2010 by crippledsam

Dämonenkönig Ravan bedrängt Sita

„Sita sings the Blues“, Zeichentrick, ca. 90 Minuten

Schon vor einigen Jahren begann Nina Paley, das Ramayana (Das große Indische Epos von Shri Ram, seiner Frau Sita sowie dem Affengott Hanuman) durch Zeichentrickfilme zu illustrieren.
Ursprünglich wollte sie ihr Werk „Sitayana“ nennen, und sich auf die Perspektive der Frau Rams, Sita, konzentrieren. Daß das in Indien keinen guten Eindruck macht und sie mit (hinduistischen) religiösen Fundamentalisten Probleme bekommt, liegt auf der Hand.

Doch nicht die Religiösen waren es, die ihr Projekt vorerst stoppten – der Hauptgrund lag am ‚Copyright‘ der Jazz-Nummern. Zwar sind alle wesentlich älter als 70 Jahre, aber die Musikindustrie war da unbarmherzig: Auf keinem Film-Festival durfte sie ihren Film aufführen.

Aber keine Sorge: Nina Paley schlägt zurück! Daß sie mit dem Film kein Geld verdient, hat sie eingesehen und VERSCHENKT ihn deshalb. Wer sie finanziell unterstützen will, kann sich auf ihrer Seite eine DVD oder ein T-Shirt kaufen.

Zum Film: 3 ‚Personen‘ erzählen einander das Ramayana, oder das, woran sie sich erinnern können….. dazwischen gibt es Musikvideos (sooooo süüüüß!!!) Wer das Ramayana nicht kennt, wird allerdings leicht verwirrt….aber das ist bei allen Indischen Epen halt so.

Fazit:   🙂   🙂   🙂   🙂   4/5 Smileys

So, und nun: Vorhang auf! Gute Unterhaltung!

(Sooooo süüüß!!!)

Denn Unterhaltung das ist das Recht der Gerechten für die Erben der Dingschaft! Kommentare erwünscht! Das ist ein Befehl!